Richtig planen
Potenziale erfassen, Zuständigkeiten klären und den Einstieg in die Wärme- und Stromwende strukturieren.
Planung verstehen ↗
Wissen für Städte und Gemeinden
Wie Kommunen die Energiewende planen, Menschen beteiligen und wirtschaftliche Chancen in ihrer Region nutzen. Verständliche Orientierung mit echten Praxisbeispielen.
Unabhängige Informationen · Praxisnah erklärt · Mit geprüften Quellen
Das Wichtigste auf einen Blick
Eine Gemeinde muss nicht alles auf einmal lösen. Entscheidend sind eine belastbare Ausgangslage, realistische Schritte und die Beteiligung der Menschen, die vor Ort leben.
Potenziale erfassen, Zuständigkeiten klären und den Einstieg in die Wärme- und Stromwende strukturieren.
Planung verstehen ↗Erfahrungen aus Energie-Kommunen zeigen, welche Ideen in der Praxis tragfähig sein können.
Beispiele ansehen ↗Aufträge, Einnahmen und Beteiligung können regionale Strukturen stärken – wenn sie gut gestaltet werden.
Mehr zur Wertschöpfung ↗Offene Information und echte Mitwirkung machen Vorhaben nachvollziehbarer und gerechter.
Beteiligung gestalten ↗Perspektive Kommune
Ob Solaranlage auf dem Schuldach, Windpark im Umland, kommunales Wärmenetz oder Bürgerenergiegesellschaft: Die Chancen sind vielfältig. Ebenso unterschiedlich sind die örtlichen Voraussetzungen – von der verfügbaren Fläche über Netze bis hin zu Finanzierung und Verwaltungskapazitäten.
Ein guter kommunaler Prozess beginnt daher nicht mit der Entscheidung für eine einzelne Technologie. Er beginnt mit der Frage: Was braucht unsere Gemeinde, und wer sollte bei der Antwort mitreden?
Mit einer belastbaren Bestandsaufnahme beginnen
Wärmeplanung verstehen
Die kommunale Wärmeplanung untersucht, wie Gebäude und Quartiere langfristig klimafreundlich mit Wärme versorgt werden können. Sie ersetzt weder eine Bauentscheidung noch einen individuellen Heizungsplan.
Fristen und Verfahren ansehenFür große Gemeindegebiete lief die gesetzliche Frist zur Wärmeplanung am 30. Juni 2026 ab. Für kleinere Gebiete gilt bundesrechtlich grundsätzlich der 30. Juni 2028; Landesrecht und Sonderfälle sind zu beachten.
Quelle: Bundesinformationen zum Wärmeplanungsgesetz, Stand Oktober 2026.
Aus der Praxis
Historische Auszeichnungen der Agentur für Erneuerbare Energien dokumentieren, wie unterschiedlich Kommunen mit Strom, Wärme und Dialog umgehen.

Die frühere Braunkohleregion entwickelte unter anderem Solarthermie für das städtische Wärmenetz.
Fallbeispiel lesen
Die Entwicklung eines Windparks war auch ein Lernprozess über Transparenz und Information.
Fallbeispiel lesen
Effizienz, erneuerbare Wärme und Kooperation mit regionalen Partnern standen im Fokus.
Fallbeispiel lesen
Beteiligung statt bloßer Zustimmung
Frühzeitige und verständliche Informationen reduzieren nicht automatisch jede Meinungsverschiedenheit. Sie ermöglichen aber eine sachlichere Abwägung: Welche Flächen sind geeignet? Wer profitiert finanziell? Wie werden Natur- und Landschaftsschutz berücksichtigt?
Auf der Beteiligungsseite findest du Formate für Bürgerdialoge, Hinweise zu Bürgerenergie und konkrete Schritte für eine transparente Projektkommunikation.
Bürgerbeteiligung entdeckenDer Kommunalratgeber bündelt die wichtigsten Entscheidungen vom ersten Gespräch bis zur Umsetzung.
Die folgenden Originalquellen ermöglichen die eigenständige Vertiefung der Inhalte.